„Aman“ bedeutet Frieden – und genau das transportieren die Resorts: ein anderes Verständnis von Luxus, jenseits von Show und Overstatement.

Aman entstand Ende der 80er-Jahre aus der Sehnsucht heraus, einen Ort zu schaffen, der sich nicht wie ein klassisches Hotel anfühlt. Das erste Resort, Amanpuri, war eher ein Rückzugsort als eine Hotelanlage. Wenige Zimmer, viel Intimität, absolute Privatsphäre. Es war ein Gegenentwurf zu allem, was damals als luxuriös galt.

Heute umfasst Aman rund drei Dutzend Häuser weltweit – doch die Essenz ist geblieben: Raum, Ruhe und eine Hingabe an den Ort, die ihresgleichen sucht.

DIE PHILOSOPHIE – DIE KUNST DES WESENTLICHEN

Aman interpretiert Luxus als Konzentration auf das Wesentliche. Keine großen Lobbys, keine dekorativen Exzesse, keine Kompromisse. Hier wird nicht durch pompösen Glanz beeindruckt, sondern durch erhabene Reduktion.

Die Resorts umfassen bewusst wenige Suiten, oft nicht einmal 40 oder 50. So wird ein natürlicher Schutzraum geschaffen. Man bewegt sich durch Gärten, Innenhöfe und Wasserflächen, als würde man einen privaten Rückzugsort betreten, nicht ein Hotel.

Der Service ist diskret, fast intuitiv. Mitarbeitende tauchen nicht plötzlich auf, sondern scheinen schon da zu sein, genau im richtigen Moment. Alles wirkt organisch, selbstverständlich und niemals inszeniert.

Für Menschen, die zum ersten Mal bei Aman zu Gast sind, ist dieser unaufdringliche Luxus das, was sie schon lange gesucht haben, ohne es konkret gewusst zu haben: einen Ort, an dem sie einfach sein dürfen – auf höchstem Niveau. Aus gutem Grund kommen Liebhaber immer wieder in die Refugien von Aman.

DIE UMGEBUNG - VERSCHMELZUNG MIT DER NATUR

Aman wählt seine Standorte so präzise wie andere Menschen Kunstwerke. Oft liegen die Resorts an Orten, die man nicht einfach so entdeckt: Eine private Bucht. Eine versteckte Wüstenebene. Ein tropischer Kokoshain. Ein abgeschiedener Vulkanhang.

Der Ort bestimmt das Erlebnis – nicht umgekehrt. Architektur tritt zurück, damit die Natur den Takt angibt.

In Thailand liegt das Amanpuri eingebettet zwischen Palmen und der Andamensee, fast wie ein natürlicher Teil des Küstenhangs. In Utah schmiegt sich das Amangiri an die gewaltigen Felsformationen der Wüste und erscheint wie eine Fortsetzung des Gesteins.

Selbst in urbanen Häusern wie dem Aman Tokyo bleibt der Grundgedanke spürbar: Die Räume sind weit, die Materialien zurückhaltend, die Lichtführung meditativ. Auch mitten im Zentrum einer Millionenstadt eröffnet Aman eine eigene Welt – eine Oase, die die Hektik der Welt vergessen lässt.

DIE ARCHITEKTUR - KLARHEIT, HANDWERK, SEELE

Die Architektur eines Aman-Resorts ist nie dekorativ, nie laut, nie austauschbar. Sie folgt einem klaren Prinzip: Der Ort hat eine Geschichte. Und die Architektur akzentuiert sie, statt sie zu übertönen.

Viele Aman Häuser greifen traditionelle Bauweisen auf und interpretieren sie neu. Stein, Holz, Lehm, Naturtextilien: Alles fügt sich in das, was schon da ist. Die Linien bleiben reduziert, die Räume offen. Die Übergänge zwischen Innen und Außen verschwimmen bewusst, weil das Gefühl von Freiheit Teil des Erlebnisses ist.

Diese Zurückhaltung ist kein Understatement, sondern Präzision. Jeder Pavillon, jede Suite, jeder Gang ist so gestaltet, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen. Nichts lenkt ab, alles ist harmonisch, sinnlich und wohltuend klar.

DAS KULTURVERSTÄNDNIS - VERWEBUNG UND BEGEGNUNG

Was Aman von vielen Luxushotels unterscheidet, ist die Tiefe der kulturellen Einbindung. Traditionen werden nicht touristisch aufbereitet präsentiert, sondern respektvoll integriert – in Ritualen, Speisen, Handwerkskunst, Gestaltung und Erlebnissen.

Ein Aman-Aufenthalt ist kein Abtauchen in eine neutrale Welt, sondern ein Eintauchen in das, was den jeweiligen Ort prägt. In Indonesien erzählen Holzarbeiten stille Geschichten der Region, in Marokko wird Berberarchitektur behutsam weitergedacht, in Griechenland verbinden sich mediterrane Leichtigkeit und archaische Formen.

Dadurch fühlt sich jeder Aufenthalt anders an – nicht wegen eines Themas, sondern wegen einer echten Verwurzelung in der jeweiligen Kultur.

DAS WELLBEING-KONZEPT - DIE HOHE SCHULE DER ERNEUERUNG

Wellbeing ist bei Aman kein Add-on. Es ist die Seele des Hauses. Viele Resorts verfügen über eigene Healing-Philosophien – geprägt von Ayurveda, TCM, japanischen Onsen-Ritualen oder indigenen Praktiken.

Das Angebot ist vielfältig, doch immer persönlich, ruhig und präzise abgestimmt. Gäste erleben maßgeschneiderte Wellness-Programme, die auf individuelle Bedürfnisse eingehen, und Heilrituale, die tief in den lokalen Traditionen verwurzelt sind. Meditation, Breathwork und Naturimmersion schaffen Räume für echte Innenschau, während die zurückhaltende Spa-Architektur einen geschützten Rahmen bietet. Begleitet wird all das von herausragenden Therapeuten, die nicht einfach Anwendungen durchführen, sondern spürbare Transformation ermöglichen.

Ein Aufenthalt kann zu einem echten Reset werden: einem Zurückfinden ins eigene Tempo, einem Wiederentdecken der Sinne.

DREI AMAN-ERLEBNISSE

AMANJENA – OASE AM RANDE MARRAKESCHS

Das Amanjena liegt etwas außerhalb von Marrakesch und entfaltet dort eine Atmosphäre, die an eine moderne Interpretation eines maurischen Palastes erinnert. Die geometrischen Wasserläufe, die sandfarbenen Fassaden und die ruhigen Innenhöfe erzeugen ein Gefühl von feinsinniger Weite, das mit dem Rhythmus der Wüste spielt. Die Pavilions sind so gestaltet, dass Licht und Schatten miteinander tanzen, und jedes Refugium wirkt wie eine private Welt, abgeschirmt von der Lebendigkeit der Stadt. Wer hier ankommt, erfährt eine Mischung aus kontemplativer Ruhe und subtiler Opulenz: ein Aufenthalt, der sich nach Erdung anfühlt, ohne die Sinne zu dämpfen. Amanjena ermöglicht ein Marokko-Erlebnis, das nicht überfordert, sondern mit feinen Details verführt — sei es beim Tee im Rosengarten oder in den stillen, warmen Abendstunden, wenn die Architektur im letzten Sonnenlicht zu glühen scheint.

AMANKORA GANGTEY LODGE – EINKEHR IM TAL DER ENTSCHLEUNIGUNG

Die Amankora Gangtey Lodge liegt in einer Landschaft, in der sich Nebel, Pinienwälder und traditionelle Bauernhäuser zu einer fast meditativen Kulisse verweben. Die Lodge selbst ist bewusst schlicht gestaltet: klare Linien, natürliche Materialien und weite Fensterfronten, die den Blick auf das Tal öffnen. Diese Zurückhaltung ist kein Stilmittel, sondern eine Einladung, sich mit der Umgebung zu verbinden. Das Erlebnis dreht sich um das Tal und seine Spiritualität — das Kloster, die wandernden Schwarzhalskraniche im Winter, die Stille der Bergluft. Wanderungen führen durch kleine Dörfer, vorbei an Gebetsfahnen und Terrassenfeldern, und der Tag endet oft am Kamin, wo die Wärme der Lodge einen ganz eigenen Frieden schafft. Die Amankora Gangtey Lodge vermittelt Bhutan nicht als exotische Ferne, sondern als Ort, der den Gast innerlich neu justiert.

AMANRUYA – MEDITERRANE IDYLLE ZWISCHEN OLIVENHAINEN UND ÄGÄIS

Das Amanruya liegt an der nordägäischen Küste von Bodrum und fühlt sich an wie ein mediterranes Dorf, das sich auf natürliche Weise in die Hügellandschaft eingefügt hat. Die steinernen Pavilions mit ihren privaten Pools, offenen Innenhöfen und ruhigen Terrassen kreieren jedem Gast ein eigenes kleines Universum. Durch die Olivenhaine führt ein Weg hinab zum Meer, wo ein schlichter Holzsteg und das klare Wasser der Ägäis eine leichte, unbeschwerte Stimmung erzeugen. Kulinarisch spürt man die Nähe zur Region: frische Kräuter, Olivenöl, Fisch — alles leicht, aromatisch, zeitlos. Das Amanruya-Erlebnis ist geprägt von mediterraner Wärme und einer Gelassenheit, die sich nicht aufdrängt, sondern sich von selbst einstellt. Es ist ein Ort, an dem Tage ineinander fließen, begleitet vom sanften Wind, vom Duft der Pinien und vom glitzernden Blau der Küste.

FÜR WEN AMAN GESCHAFFEN IST

Aman ist ideal für Menschen, die eine tiefe Sehnsucht nach Ruhe haben, auch wenn sie es vielleicht nicht so nennen würden. Für Reisende, die spüren, dass Luxus mehr sein kann als Dekoration.

Aman spricht jene an, die sich nach Bewusstheit, Natur, Privatsphäre, feiner Architektur und warmer, diskreter Gastfreundschaft sehnen. Menschen, die ein Hotel nicht als Bühne, sondern als sicheren Raum sehen wollen.

Gerade Gäste, die mit klassischem 5-Sterne-Glanz wenig anfangen können, finden hier etwas, das sie oft nicht mehr loslässt: das Gefühl, gesehen zu werden, ohne sich zeigen zu müssen.

DER PERFEKTE MOMENT, AMAN ZU ENTDECKEN - JETZT

Die Welt ist laut geworden. Vielleicht ist es genau deshalb kein Zufall, dass Aman sich in den letzten Jahren zu einer Art Kultmarke entwickelt hat – nicht nur aufgrund ihrer Exklusivität, sondern auch wegen ihrer Relevanz.

Aman lädt ein, innezuhalten. Tief zu atmen. Sich Zeit zu nehmen.

Für viele Reisende entwickelt sich Aman mit der Zeit zu einem vertrauten Rückzugsort, an dem sie genau die Art von Ausgeglichenheit finden, die nachhaltig wirkt.