Ein Weekend Getaway zwischen neuen Hotspots, ikonischen Beach Clubs und stilvollen Rückzugsorten
Saint-Tropez zwischen ikonischen Klassikern und neuen Konzepten
Besonders spannend fanden wir die Mischung aus etablierten Klassikern und neuen Konzepten mit moderner Riviera-Ästhetik.
Das neue Zannier Hotels Île de Bendor hat uns dabei besonders überrascht. Die Marke bringt ihre ruhige, reduzierte Designhandschrift nun auch an die Côte d’Azur und schafft damit einen spannenden Gegenpol zum klassischen Riviera-Glamour. Der USP: eine private Inselatmosphäre mit drei verschiedenen Hotelbereichen, natürlicher Ästhetik und bewusst entschleunigtem Luxus.
Auch das Lily of the Valley bleibt eine der interessantesten Adressen rund um Saint-Tropez. Vor allem der Beach Club überzeugt, modern, international und angenehm unaufgeregt. Gleichzeitig hebt sich das Hotel mit seinem Wellbeing- und Longevity-Fokus klar von klassischen Riviera-Resorts ab.
Das frisch modernisierte La Réserve Ramatuelle wirkt aktuell heller, leichter und stimmiger denn je. Besonders die renovierten Zimmer bringen mehr Ruhe und Eleganz ins Haus. Der USP bleibt die außergewöhnliche Privatsphäre kombiniert mit einem der stärksten Spa-Konzepte der Region.
Auch die Althoff Villa Belrose hat uns positiv überrascht. Die Zimmer wirken hochwertig, ruhig und modern, dazu kommt einer der schönsten Ausblicke über die Bucht von Saint-Tropez. Ein Hotel für Gäste, die bewusst etwas Abstand vom Trubel suchen, ohne auf die Nähe zur Riviera-Szene verzichten zu wollen.
Das Lou Pinet wiederum zeigt, wie gut Boutique-Hotellerie an der Côte d’Azur funktionieren kann. Weniger großes Riviera-Spektakel, dafür entspannte Atmosphäre, mediterraner Charakter und ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Die neue Riviera
Neben Saint-Tropez lohnt sich aktuell auch der Blick Richtung Cap d’Antibes und Saint-Jean-Cap-Ferrat. Dort zeigt sich die Côte d’Azur in zwei sehr unterschiedlichen Facetten: auf der einen Seite ikonisch, mondän und bewusst sichtbar, auf der anderen Seite moderner, direkter am Meer und etwas lässiger interpretiert.
Das Four Seasons Grand-Hôtel du Cap-Ferrat bleibt dabei eine Institution. Hier geht es um Grandezza, internationale Sichtbarkeit und die große Bühne der Riviera. Das Besondere liegt in seiner zeitlosen Stellung an der Côte d’Azur: ein Ort zum Sehen und Gesehenwerden, mit legendärer Lage, erstklassigem Service und jener Eleganz, die ein Grand Hotel dieser Kategorie ausmacht.
Besonders begeistert hat uns außerdem das Cap d’Antibes Beach Hotel. Direkt am Wasser gelegen verbindet das Haus modernes Design mit einer angenehm lässigen Atmosphäre, die man an der Riviera nicht allzu oft findet. Genau diese Mischung aus Beach Club Feeling, Boutique-Charakter und hochwertiger Kulinarik macht es aktuell zu einer der spannendsten Adressen der Region.
Warum die Côte d’Azur gerade wieder so spannend ist
Was diese Reise vor allem gezeigt hat: Die Côte d’Azur verändert sich gerade spürbar. Natürlich gehören ikonische Beach Clubs, Yachten und Grand Hotels weiterhin fest zum Riviera-Lebensgefühl, gleichzeitig entstehen aber deutlich individuellere Häuser mit Charakter, stärkerem Designfokus und einer entspannteren Form von Luxus.
Genau diese Mischung macht Südfrankreich aktuell wieder so spannend. Die Riviera wirkt international, stilbewusst und gleichzeitig vielseitiger als noch vor einigen Jahren, sowohl für langjährige Côte-d’Azur-Kenner als auch für Gäste, die die Destination gerade neu für sich entdecken.





